70 Partner in 13 EU Ländern. 48 Monate. Und ein bahnbrechender Zweck der Mobilität.

Das SHOW h2020-Projekt, das von Januar 2020 bis Januar 2024 lief, war eine wichtige Triebkraft für die Weiterentwicklung der automatisierten Mobilität in ganz Europa.

Mit einem Budget von 30 Millionen Euro und unter der Koordination der UITP setzte SHOW gemeinsam genutzte, vernetzte und elektrifizierte Flotten von automatisierten Fahrzeugen in realen Umgebungen in 20 Städten ein.

Durch die Auseinandersetzung mit realen städtischen Herausforderungen wie Staus und Emissionen lieferte das Projekt einen klaren Fahrplan für nachhaltige, automatisierte Mobilität.

Die Ziele des Projekts

Die Ziele des SHOW Projekts waren ambitioniert und konzentrierten sich auf die Identifizierung wichtiger urbaner Szenarien, die eine hohe Nutzerakzeptanz und Kosteneffizienz für automatisierte Mobilität gewährleisten.

Ziel des Projekts war es außerdem, neue Geschäftsmodelle für einen nachhaltigen Flotte zu entwickeln und gleichzeitig ein offenes System für den nahtlosen Datenaustausch zwischen Fahrzeugen und Standorten zu schaffen.

Die Verbesserung der Funktionalität aller Fahrzeugtypen, wie Shuttlebusse, Busse und Robotaxis, war ein weiteres Kernziel, insbesondere im Hinblick auf die Anpassung an Infrastruktur-, Wetter- und Verkehrsbedingungen.

Zur Validierung dieser automatisierten Dienste wurden Demonstrationsflotten in verschiedenen europäischen Städten eingesetzt. Zusätzlich wurden Wirkungsanalysen durchgeführt, um deren Auswirkungen auf das städtische Umfeld zu bewerten.

Darüber hinaus verfolgte das Projekt das Ziel, diese Erkenntnisse auf andere Regionen zu übertragen und die Zukunft der automatisierten Mobilität durch Leitlinien, Umschulungsprogramme und Richtlinie Empfehlungen zu unterstützen.

Das Finale findet in Tampere, Finnland statt.

Die Abschlussveranstaltung des SHOW Projekts, die am 26. September 2024 in Tampere, Finnland, stattfand, bot den perfekten Rahmen für diesen Meilenstein.

Tampere, ein Vorreiter in Sachen nachhaltiger städtischer Transport und intelligenter Systeme, war der ideale Ort, um die Errungenschaften von SHOW hervorzuheben und über den weiteren Weg zu diskutieren.

Die Teilnehmer kamen zusammen, um Erkenntnisse aus den Pilotprojekten auszutauschen, technologische Innovationen zu präsentieren und über die erzielten Fortschritte zu reflektieren. Die Abschlussveranstaltung war mehr als eine Abschlussveranstaltung; sie war eine umfassende Präsentation der Projektergebnisse.

Die Pilotstandorte von SHOW testeten die Machbarkeit und Sicherheit von automatisierten Fahrzeugen im gemischten Verkehrsumfeld und hoben deren Potenzial zur Reduzierung von Staus und Emissionen hervor.

Diese Tests umfassten alles von technischen Innovationen wie der Fahrzeug-Infrastruktur-Kommunikation bis hin zu den sozialen Auswirkungen dieser Dienste.

Die Diskussionen unterstrichen, dass Automatisierung kein Alles-oder-Nichts-Prozess ist. Die Zukunft der Automatisierung erfordert kontinuierliche Iterationen, wobei Sicherheitsoperatoren als Zwischenschritt mit an Bord sind.

Die Pilotprojekte zeigten auch, dass Städte eine zentrale Rolle bei der reibungslosen Einführung dieser Dienstleistungen spielen, insbesondere durch maßgeschneiderte Regelungen und lokale Partnerschaften.

„SHOW hat die automatisierte Mobilität an seinen Pilotstandorten in ganz Europa zur Realität werden lassen.“ Die Beförderung echter Fahrgäste und die Erfüllung realer Mobilität in realen Umgebungen haben nicht nur die Technologie vorangebracht, sondern auch unser umfassenderes Verständnis von Anwendungsfällen, Geschäftsmodellen, Service-Design und den weitreichenderen Auswirkungen. Wir freuen uns darauf, dass die Regulierung in ganz Europa aktualisiert wird, damit der Sektor auf den Ergebnissen von SHOW aufbauen und eine großflächige Implementierung vorantreiben kann.“
John McSweeney
SHOW Projektkoordinator, UITP

Erkenntnisse und Ausblick auf die Zukunft der Automatisierung

Ein zentrales Ergebnis der Abschlussveranstaltung war die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Städten, Elternvereinen, Elternvereinigungen und privaten Betreibern.

Auf der SHOW wurde deutlich, dass die Technologie für automatisierte Mobilität zwar Fortschritte macht, ihr Erfolg aber von regulatorischen Rahmenbedingungen abhängen wird, die die Zusammenarbeit und nicht den Wettbewerb fördern.

Lokale Partnerschaften waren unerlässlich, um Herausforderungen bei der Beschaffung und Regulierung zu bewältigen und gleichzeitig sicherzustellen, dass CCAM die traditionellen öffentlicher Personennahverkehr Verkehrsdienste ergänzt und nicht mit ihnen konkurriert.

Bei der Veranstaltung wurde auch erörtert, wie sich die Automatisierung auf die Stadtplanung, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Regulierung auswirken wird.

Automatisierte Dienste bieten zwar Möglichkeiten zur Ausweitung des öffentlicher Personennahverkehr auf ländliche Gebiete und Gebiete mit geringer Nachfrage, stellen aber auch Herausforderungen dar, insbesondere auf dem Arbeitsmarkt.

Automatisierung ist nicht einfach ein Ein/Aus-Szenario – es wird eine Übergangsphase geben, in der Sicherheitsbeauftragte und andere Rollen weiterhin bestehen bleiben und sich mit dem technologischen Fortschritt schrittweise weiterentwickeln.

Die Weiter Schritte der Automatisierung: Eine Vision jenseits der SHOW

Die letzte Veranstaltung markierte zwar den offiziellen Abschluss von SHOW, doch ihr Vermächtnis wird weiterleben.

Die aus den Pilotprojekten gewonnenen Erkenntnisse, die technologische Fortschritte und die im Laufe des Projekts entwickelten Kooperationsstrukturen werden künftige Mobilität prägen.

Automatisierte Mobilität ist keine ferne Zukunftsvision mehr, sondern eine aufkommende Realität, auf die sich Städte schon heute vorbereiten müssen.

Wie die Pilotprojekte von SHOW gezeigt haben, gibt es noch viel zu tun in Bezug auf Regulierung, Akzeptanz in der Öffentlichkeit und Infrastrukturentwicklung.

Der Weg nach vorn ist jedoch frei. Automatisierung, Elektrifizierung und kooperative Mobilität sind die Zukunft des städtischen Transport, und SHOW hat den Grundstein für diesen Wandel gelegt.