Was steht in diesem Report?

Daten sind entscheidend für die digitale Transformation in der ÖPNV-Branche. Das digitale Zeitalter von heute ist durch ein enormes Wachstum von Verbraucher- und Industriedaten gekennzeichnet, ausgelöst durch die rasante Entwicklung digitaler Lösungen wie das Internet der Dinge (IoT) und Geräte, die personenbezogene Daten erzeugen, wie Smartphones und verbundene Wearables.

COVID-19 hat die Notwendigkeit beschleunigt, die Methoden des Datenaustauschs zu überprüfen, da Verkehrsbehörden (PTAs) und Verkehrsbetriebe von Lockdowns, Kontaktverfolgung und dem Druck, schnelle kritische Entscheidungen zu treffen, betroffen waren. Es leuchtet ein, dass letztendlich die Bevölkerung davon profitiert, wenn die gemeinsame Nutzung von Daten den Städten eine bessere Mobilitätsplanung und -lösung ermöglicht. Ein zuverlässiges und gut finanziertes öffentliches Verkehrssystem ist die Voraussetzung für ein nachhaltiges urbanes Mobilitätsökosystem und kann weiter aufgewertet werden, indem der Nutzen, den die Daten bringen, maximiert wird.

Dieser Policy Brief behandelt die Notwendigkeit einer aktiven Rolle der öffentlichen Verkehrsbranche in der Datenwirtschaft durch die Ermöglichung des Datenaustauschs. „Data Sharing“ ist nicht unbedingt gleichbedeutend mit bedingungslosem Teilen und/oder offenen Daten, sondern vielmehr mit Data Sharing, das unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit und Wertschöpfung bewertet wird. Dieses Papier gibt politischen Entscheidungsträgern, Verkehrsplanern und -betrieben, Mobilitätsdienstleistern und Forschungseinrichtungen ein Framework an die Hand, um die Werte und Prinzipien zu analysieren, die für die Schaffung nachhaltiger Geschäftsmodelle für den Datenaustausch erforderlich sind.