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In Städten auf der ganzen Welt tun Straßenbahnfahrer MORE als Fahrzeuge auf Stahlschienen zu führen, sie helfen, das urbane Leben in Bewegung zu halten und uns mit unseren Arbeitsplätzen, Schule, Freunden und Familie zu verbinden.

Von der Arbeit am frühen Morgen bis zur späten Nachtfahrt auf der Startseite sind sie die festen Hände hinter einem Service, der sowohl für unsere Städte seit langem als auch lebenswichtig ist – eine Rolle, die Geschicklichkeit, Konzentration und eine echte Verbindung zur Stadt erfordert.

Im Vorfeld der Straßenbahnfahrer-WM in Wien haben wir mit zwei Straßenbahnfahrern des Wiener Linien öffentlicher Personennahverkehr gesprochen: Florian Isaku und Elisabeth Urbanitsch, die darüber sprechen, warum sie sich entschieden haben, Straßenbahnfahrerin zu werden, wie sie mit ihrer Stadt Wien verbunden ist und worauf sie sich bei der Meisterschaft freuen können!

Für sie ist die Position nicht nur ein Job, sondern eine Möglichkeit, eine tiefe Verbindung zu dem Ort zu entwickeln, an dem sie dienen.Mehr dazu lesen Sie von unseren vorgestellten Straßenbahnfahrern und der Veranstaltung in Wien.

Der Weg zur fahrzeugführenden Person

Warum entscheidet man sich, fahrzeugführende Person zu werden? Für Florian stand bei der Wahl alles Über Energie und Zweck. „Ich bin eine sehr aktive und positive Person“, erklärt er, „und ich wollte einen Job, bei dem ich viel unterwegs bin und gleichzeitig der Stadt etwas Gutes tue.“ Der fahrzeugführende Person in den Wiener Straßenbahnen war der perfekte Ausgangspunkt, um diese Fahrt zu kanalisieren.

Für Elisabeth entdeckte sie die Stellenanzeige online, bewarb sich sofort und begann bald mit der Schulung. Doch die Entscheidung war MORE als ein regulärer beruflicher Schritt, sie war auch die Fortsetzung eines Familienerbes. „Vielleicht wurde tief in ihrem Inneren ein Kindheitstraum wahr… Mein Urgroßvater Johann Huber war in den 1920er Jahren ebenfalls Straßenbahnfahrer, später Vorgesetzter, also liegt die Leidenschaft für Schienen in der Familie.“

Die Freude der Reise

Was ist das Beste an dem Job, wenn sie einmal am fahrzeugführende Person sitzen? Für Florian ist es die ständige Bewegung und Abwechslung. „Jeder Tag ist anders und man ist ständig in Bewegung, das macht den Job abwechslungsreich und spannend.“ Elisabeth teilt dieses Gefühl der Abwechslung, fügt aber noch einen Aspekt hinzu: „Ich bin so stolz, auf 20 verschiedenen Linien durch die Stadt fahren zu können, es ist eine Abwechslung, die ich wirklich liebe.“

Florian genießt es, „in Wien unterwegs zu sein“ und „so viele verschiedene Seiten der Stadt“ zu erleben und gleichzeitig zu einem so wichtigen Service beizutragen. Für Elisabeth bietet jede Schicht neue Entdeckungen. „Wien hat einen unglaublich guten öffentlichen Personennahverkehr… Jeden Tag entdecke ich auf meiner Route etwas Neues – Gebäude, Skulpturen, Schilder, schöne historische Architektur. Ich bin immer wieder erstaunt, wie schön unsere Stadt ist!“

Straßenbahnfahren bietet MORE als nur landschaftliche Ausblicke – es verändert auch das Verständnis einer Stadt. „Man lernt wirklich, wie vielfältig und lebendig die Stadt ist“, sagt Florian. „Man bekommt ein gutes Gespür für den Alltag der Menschen, Dinge, die man sonst vielleicht übersieht.“

Für Elisabeth schafft der Job eine mentale Landkarte, die nur wenige Einwohner zusammenbringen könnten. „Man lernt jeden Winkel der Stadt kennen. Ich kann das gesamte Netzwerk in meinem Kopf mental verbinden.“

Auf dem Weg zur Global Tramdriver Championship

In Wien findet in diesem Jahr die Global Tramdriver Championship statt, eine Feier der Fähigkeiten und der einzigartigen Rolle der Straßenbahnfahrer in unseren Städten. Für Florian ist die Veranstaltung eine Chance, sich mit Gleichaltrigen aus aller Welt auszutauschen. „Es ist eine tolle Erfahrung, neue Leute kennenzulernen, sich Exchange und zu SHOW, wie viel Leidenschaft jeder Mensch in seinen Job steckt. Es ist eine große Ehre, dabei zu sein.“

Elisabeth sieht die Veranstaltung als etwas ganz Besonderes für die Stadt. „Es wird ein Spektakel, wie es Wien noch nie zuvor gesehen hat, mit dem Rathaus als Kulisse, direkt am Ring. Ich bin sehr dankbar, dabei zu sein.“

Beide Fahrer sind gespannt auf die Atmosphäre und Kameradschaft, die die Meisterschaft verspricht. „Ich freue mich auf die Atmosphäre rund um das Event und die tolle Stimmung“, sagt Florian und fügt mit einem Lächeln hinzu: „Und natürlich auf die Herausforderung und vielleicht sogar den Sieg!“

Für Elisabeth ist das Highlight das Treffen mit Fahrerkollegen aus aller Welt: „Wir sind alle ein großes Team und gehören zusammen, die Gleise und Schienen verbinden uns über alle Länder und Kontinente hinweg.“

Florian und Elisabeth sind eines von 25 Teams aus Städten der ganzen Welt, die am 13. September bei der Meisterschaft in Wien antreten.Der Eintritt ist frei. Es gibt ein breites Angebot an Aktivitäten, um Straßenbahnfahrer und ihre Rolle bei der Verbindung unserer Städte zu feiern.

Treffen Sie die Fahrer

Florijan Isaku (35) ist seit 2014 bei den Wiener Linien. Seine Lieblingsstraßenbahnlinien sind die am „Ring“ rund um den 1. Bezirk. Besonders schätzt er die Verantwortung und das Vertrauen, das ihm entgegengebracht wird. Er genießt den Direct Kontakt mit den Fahrgästen und das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein. Straßenbahnfahren ist für ihn nicht nur ein Job, sondern auch eine Berufung.

Elisabeth Urbanitsch (48) arbeitet seit 2019 als fahrzeugführende Person für die Wiener Linien. Sie entdeckte die Stellenausschreibung online und merkte schnell: Das ist ihr Traumjob. Besonders stolz ist sie darauf, auf 20 verschiedenen Linien durch die Stadt fahren zu können. Sie liebt die Vielfalt und die Möglichkeit, jeden Tag etwas Neues zu entdecken. Ihr Urgroßvater Johann Huber war bereits in den 1920er Jahren fahrzeugführende Person – die Leidenschaft für die Schiene liegt also in der Familie.

Florijan Isaku
Florijan Isaku
Wiener Linien / Simon Wöhrer
Elisabeth Urbanitsch
Elisabeth Urbanitsch.
Wiener Linien / Simon Wöhrer