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Vom 1. bis 3. Juli 2026 begrüßte Izmir die 12. Ausgabe der [UITP Eurasia] -Konferenz, an der rund 200 Fachleute des öffentlichen Verkehrs unter dem Thema „Seamless Multimodal Mobility for Sustainable Cities“ teilnahmen. „Experten, Betreiber, politische Entscheidungsträger und Innovatoren reisten aus China, Kasachstan, Usbekistan, Georgien, Aserbaidschan, der Türkei, Belgien, Portugal, Spanien, Deutschland und dem Vereinigten Königreich an, um Ideen darüber auszutauschen, wie Städte von fragmentierten Transportsysteme zu vollständig integrierten, kohlenstoffarmen und zukunftsfähigen Mobilitätsökosystemen übergehen können.

Die Konferenz fand im Ahmed Adnan Saygun Arts Center statt und wurde zusammen mit Izmir Büyükşehir Belediyesi und Izmir U-Bahn AMETRO] organisiert. Die Konferenz umfasste ein geschlossenes regionales Plattformtreffen, praktische Workshops, einen ganzen Tag mit hochrangigen Sitzungen und einen technischen Besuch der [AWTransporteinrichtungen] in Izmir.

Tag 1 — Die Plattform für Stadtbahnen in Eurasien und MENA (Eurasia-MENA Urban Rail Platform) und Workshops

Die Konferenz wurde mit der geschlossenen Sitzung der Plattform für Stadtbahnen in Eurasien und MENA (Eurasia-MENA Urban Rail Platform) (EMURP) eröffnet, bei der Eisenbahnbetreiber und Vertreter der Industrie zusammenkamen, um eine kürzlich abgeschlossene Studie zu den Themen Verwaltung, Finanzierung und Regulierungsmodelle für den städtischen Schienenverkehr zu erörtern. Die Diskussionen konzentrierten sich auf wichtige Erkenntnisse, neue Trends und die Herausforderungen, vor denen die Entwicklung des städtischen Schienenverkehrs in der gesamten Region steht, einschließlich der Rolle von Modellen der öffentlich-privaten Partnerschaft und der Frage, wie Regierungen sie besser unterstützen können.

Die Plattform begrüßte auch neue Mitglieder. Vertreter von Hitachi Schienenverkehr, Tashkent U-Bahn, CTS Astana, Bozankaya und CRRC stellten ihre Aktivitäten und regionalen Projekte vor.

Der Nachmittag wurde mit zwei praktischen Workshops fortgesetzt, an denen mehr als 50 Transportfachleute teilnahmen:

  • Entwicklung integrierter multimodaler Mobilitätssysteme — Untersuchung, wie öffentlicher Personennahverkehr, zu Fuß gehen, Radfahren, geteilte Mobilität, digitale Tools und Stadtplanung zusammengeführt werden können, um nahtlose, benutzerfreundliche Netzwerke aufzubauen.
  • Planung der Umstellung auf emissionsfreie öffentlicher Personennahverkehr — einschließlich Flottenbewertung, Ladeinfrastruktur, Finanzierung, Beschaffung und Fahrpläne für emissionsfreie Bus- und öffentliche Verkehrssysteme.

Die Teilnehmer arbeiteten an realen Szenarien und sammelten praktische Erfahrungen in der Planung multimodaler Systeme und der Planung von Wegen für einen emissionsfreien Betrieb.

Tag 2 — Ein Tag des Dialogs über Integration, Digitalisierung und Dekarbonisierung

Der zweite Tag wurde mit Begrüßungsworten von Sinan Karakuzu (CEO, Izmir [U-Bahn]), Mohamed Mezghani ([Generalsekretär/Generalsekretärin [UITP]) und Zeki Yıldırım ([Generalsekretär/Generalsekretärin der Stadtverwaltung Izmir]) eröffnet. Sie gaben den Ton für einen Tag an, der auf einer zentralen Idee beruhte: Die Zukunft des [öffentlichen Verkehrs] basiert nicht auf einem einzigen Verkehrsträger, sondern auf Systemen, die sich gegenseitig ergänzen. und stelle die Menschen in den Mittelpunkt.

Im Laufe des Tages wurden folgende Sessions behandelt:

  • Multimodale Integration und Mobilitätsknotenpunkte — wie U-Bahn, LRT und Bus durch koordinierte Abläufe, integrierte Ticketverkäufe und physische Knotenpunkte miteinander verknüpft werden können, die nicht nur als Umsteigepunkte, sondern auch als soziale Räume und Serviceeinrichtungen dienen.
  • Soziale Eingliederung in Mobilitätszentren — Umsteigestellen werden nicht nur als Verkehrsknotenpunkte betrachtet, sondern als integrative öffentliche Räume, die auf gemeinsamen Mobilitätssystemen und umfassenderen Verkehrsplanungskriterien basieren.
  • Digitale Integration und Zugriff über eine einzige App — das spricht dafür, dass Passagiere eine gesamte multimodale Reise über eine Anwendung planen, buchen und bezahlen können, anstatt für jeden Betreiber oder Verkehrsträger mit separaten Systemen zu jonglieren.
  • Künstliche Intelligenz und Digitalisierung — praktische Anwendungen von KI und Datenanalysen zur Verbesserung des Passagiererlebnisses, von Echtzeitinformationen über prädiktive Betriebsabläufe bis hin zu personalisierter Reiseplanung.
  • Konnektivität auf der ersten und letzten Meile — wie Paratransit, Ride-Hailing, Carsharing und Mikromobilität zu Kernbestandteilen der Gestaltung von Verkehrssystemen werden und nicht mehr optionale Zusatzleistungen.
  • Dekarbonisierung und Verkehrsverlagerung — eine Erinnerung daran, dass die Gewinnung von mehr Fahrgästen in den öffentlicher Personennahverkehr für eine klimaneutrale Mobilität genauso wichtig ist wie die Elektrifizierung von Flotten und dass beide Ziele gemeinsam verfolgt werden müssen.
  • Der Eurasia CEO Roundtable, an dem Verkehrsführer aus Antalya, İZBAN, Bursa und Istanbul bewährte Verfahren und Erfahrungen aus ihren eigenen Städten austauschten.

Der Tag beinhaltete auch eine Feier für neue Mitglieder, bei der Yapıdrom Mobility, die öffentlichen Verkehrsmittel der Balıkesir Metropolitan Municipality, TURSİD und BMC in der [UITP[UITPFamilie] willkommen geheißen wurden. Der Tag endete mit einem Galadinner im Teras 1885.

In jeder Sitzung wiederholte sich eine Botschaft: Technologie allein reicht nicht aus. Physische, digitale und Serviceintegration sind wichtig, aber der entscheidende Faktor ist die institutionelle Integration — die Abstimmung der Richtlinie, der Datenaustausch und der Aufbau der Verwaltungsstrukturen, die das Zusammenspiel aller anderen Teile ermöglichen.

Tag 3 — Technischer Besuch: Izmir [Metro] und ESHOT

Die Konferenz endete mit einem technischen Besuch der [Verkehrsinfrastruktur] von Izmir. Die Teilnehmer besichtigten die Werkstatt und das Operations Control Center in Izmir [U-Bahn] und erfuhren mehr über die Geschichte des Systems, seine Fahrzeugflotte verschiedener Anbieter und darüber, wie der tägliche Betrieb und die Wartung verwaltet werden.

Der Besuch wurde in den Einrichtungen von ESHOT fortgesetzt, wo sich die Teilnehmer aus erster Hand von der Stärke des internen technischen Teams überzeugen konnten, das in der Lage ist, alles von der routinemäßigen Wartung über das Reverse-Engineering bis hin zur Herstellung von Ersatzteilen für ausgelaufene Busmodelle durchzuführen.

Ein gemeinsames Engagement für nachhaltige Mobilität

Zum Abschluss der Konferenz dankte UITP allen Rednern, Moderatoren, Dolmetschern, der Izmir [Metrofamily und der Stadtverwaltung von Izmir für die Durchführung der Veranstaltung, sowie allen Teilnehmern, deren Fragen und Erkenntnisse die Konferenz zu einer echten Plattform für den Wissensaustausch machten.
In den Schlussbemerkungen heißt es: Das Wichtigste für den Bau nachhaltigerer Städte ist nicht die Technologie, sondern der Wille, gemeinsam zu handeln. Die UITP freut sich darauf, diesen Geist der Zusammenarbeit auf dem nächsten Eurasien-Treffen fortzusetzen.