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Die UITP freut sich, die Unterzeichnung von zwei neuen Vereinbarungen (Memorandum of Understanding, MoU) bekannt zu geben, die unser Engagement für die Zusammenarbeit im gesamten Mobilitätsökosystem weiter stärken.

Im Rahmen der UITP General Assembly in Brüssel (Dienstag, 23. Juni 2026) wurden die Vereinbarungen von UITP-Generalsekretär Mohamed Mezghani und Vertretern von trolley:motion und der European Parking Association, Dr. Wolfgang Backhaus bzw. Tom Antonissen, unterzeichnet.

Dieser wichtige Schritt stärkt die Zusammenarbeit mit zwei wichtigen Interessenträgern, die die Vision der UITP von nachhaltigeren, integrierten und menschenorientierten Mobilitätssystemen teilen.

In einer sich schnell entwickelnden Mobilitätslandschaft erfordert die Erreichung einer nachhaltigen urbanen Mobilität eine engere Zusammenarbeit in unserer gesamten Branche.

Der öffentliche Transport funktioniert nicht isoliert, und um nachhaltige und widerstandsfähige Mobilitätssysteme aufzubauen, müssen wir im gesamten Mobilitätsökosystem zusammenarbeiten. Diese neuen Abkommen spiegeln das Engagement der UITP wider, Organisationen zusammenzubringen, die gemeinsame Ziele verfolgen und bereit sind, gemeinsam auf bessere Mobilitätsergebnisse für Menschen, Städte und Gemeinden hinzuarbeiten.
Mohamed Mezghani, UITP-Generalsekretär

Stärkung der Zusammenarbeit im gesamten Mobilitätsökosystem

Die erste Vereinbarung wurde mit trolley:motion unterzeichnet, einer Organisation, die sich der Förderung nachhaltiger Elektromobilitätslösungen und der Förderung der Entwicklung von Trolleybus- und Elektrobussystemen weltweit verschrieben hat.

Rund 250 Städte und über 40 Länder auf der ganzen Welt betreiben Trolleybusse, und seit über 100 Jahren bringt UITP den Trolleybussektor zusammen, um Erkenntnisse auszutauschen und die Menschen nachhaltig in Bewegung zu halten.

Durch diese Partnerschaft werden UITP und trolley:motion einen Rahmen für eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen Wissensaustausch und Kapazitätsaufbau, gemeinsame Förderung nachhaltiger Lösungen für den öffentlicher Personennahverkehr, Expertenbeteiligung in technischen Ausschüssen und strategischen Treffen und vielem mehr schaffen.

Die zweite Vereinbarung wurde mit der European Parking Association unterzeichnet, die eine führende Rolle bei der Neuerfindung des Parkens als Mobilitätsdienst und des Parkens als Mobilitätsplattform spielt. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den professionellen Parkorganisationen verschiedener europäischer Länder zu erleichtern.

Diese Vereinbarung wird es der UITP und der EPA ermöglichen, bei einer Vielzahl von Gelegenheiten zusammenzuarbeiten, unter anderem in den Bereichen Interessenvertretung, Wissensaustausch, Veranstaltungen und Kommunikation.

Auf dem jüngsten UITP Summit (Hamburg 2025) hat die UITP eine globale Arbeitsgruppe zur Transformation des Parkens ins Leben gerufen, um besser zu untersuchen, wie Parkplätze genutzt werden können, um Anreize für nachhaltige urbane Mobilität zu schaffen.

Parken ist ein mächtiges Instrument, das entscheidet, ob Menschen ihr Auto benutzen oder nicht. Natürlich beeinflussen die Verfügbarkeit, der Standort und die Preise von Parkplätzen die Mobilitätsentscheidungen der Menschen.

Und dies ist ein Hebel, den Städte nutzen können, um eine Verkehrsverlagerung hin zu einem nachhaltigeren Transport zu fördern.

Umsetzung gemeinsamer Ziele

Durch diese neuen Partnerschaften erweitert UITP die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zur Unterstützung von Städten, Verkehrsbehörden, Betreibern und Mobilitätsakteuren weltweit weiter.

Die UITP setzt sich weiterhin für den Aufbau von Partnerschaften ein, die den Sektor stärken, Innovationen beschleunigen und dazu beitragen, Mobilitätslösungen bereitzustellen, die den Bedürfnissen heutiger und zukünftiger Generationen entsprechen.

Vielen Dank an trolley:motion und die European Parking Association für ihre Zusammenarbeit!