Was steht in diesem Report?

Der öffentliche Personennahverkehr in Indien bietet zwei Dritteln der Haushalte, die kein eigenes Auto oder Zweirad besitzen, einen erschwinglichen Zugang zur Mobilität. Außerdem beschäftigt die Branche bis zu 10 Millionen Menschen und ist damit einer der größten Arbeitgeber im ganzen Land.

Die Coronavirus-Pandemie hat die ÖPNV-Branche stark beeinträchtigt, da der Betrieb während der Lockdowns für längere Zeit eingestellt werden musste und erst in letzter Zeit allmählich wieder aufgenommen wurde. Viele Dienstleister haben noch nicht wieder das Serviceniveau von vor der Pandemie erreicht.

Angesichts der vielen Menschen, die auf den ÖPNV angewiesen sind, müssen die indischen Städte das Serviceniveau von vor der Pandemie wiederherstellen und vertrauensbildende Maßnahmen ergreifen, um die Fahrgäste zu beruhigen.

Die ÖPNV-Branche benötigt finanzielle Unterstützung von Bund, Ländern und Städten, um die durch Covid-19 entstandenen Verluste auszugleichen, damit sie weiterhin die Dienstleistungen erbringen kann, die den Anforderungen der Fahrgäste gerecht werden.

Städte auf der ganzen Welt führen verschiedene Maßnahmen wie finanzielle Hilfen und vertragliche Umstrukturierungen durch, um den öffentlichen Personennahverkehr bei seiner finanziellen Regeneration zu unterstützen.

Die finanzielle Unterstützung für die indischen Systeme des öffentlichen Personennahverkehrs war jedoch bisher begrenzt.

Dieser Policy Brief bewertet die Auswirkungen alternativer Investitionen der indischen Regierungen in die Transportbranche, um angesichts des zusätzlichen Nutzens für mehr Investitionen
in den öffentlichen Personennahverkehr zu plädieren.