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UITP India organisierte einen nationalen Workshop zum Thema „Die Städte von morgen schon heute gestalten“: Die Konferenz „The Low-Emission Zone (LEZ) Journey“ findet am 27. November 2025 in Neu-Delhi statt und bringt politische Entscheidungsträger, Transport , Forscher und Vertreter der Zivilgesellschaft zusammen, um Indiens Übergang zu einer saubereren urbane Mobilität zu beschleunigen.

Der Workshop wurde mit Grußworten von folgenden Personen eröffnet:

  • Frau Rupa Nandy, Leiterin von UITP Indien: Herzlich wilkommen.
  • Dr. Virinder Sharma, Kommission für Luftqualitätsmanagement in der Hauptstadtregion und angrenzenden Gebieten: Unterstreicht die Dringlichkeit koordinierter Regulierungsmaßnahmen zur Bekämpfung von Emissionen.
  • Herr Abhishek Kumar, CEO und Gründer des Kuratoriums der Lung Care Foundation: Hervorzuheben ist die Notwendigkeit aus Gründen der öffentlichen Gesundheit, entschiedene Maßnahmen zur Eindämmung der Emissionen in indischen Städten zu ergreifen.
Was für eine Umweltzone erforderlich ist, ist die Gestaltung von Straßen, die zum System und zur Gemeinschaft passen, und nicht umgekehrt.
Dr. Virinder Sharma
Technisches Mitglied, CAQM in der National Capital Region und angrenzenden Gebieten, Regierung von Indien

Weiterentwicklung der LEZ-Governance für eine saubere Mobilitätszukunft in Indien

Der Workshop mit über 40 Teilnehmern begann mit einer eingehenden Auseinandersetzung mit den regulatorischen und Governance-Grundlagen, die für die Weiterentwicklung von Umweltzonen in Indien erforderlich sind, mit Beiträgen von herausragenden Referenten wie:

  • Herr Sudhendu J. Sinha, ehemaliger Berater – Infrastrukturverbindungen und Elektromobilität, NITI Aayog
  • Dr. Virinder Sharma
  • Herr Abhishek Kumar
  • Frau Anumita Roychowdhury, Geschäftsführerin – Forschung und Interessenvertretung, Zentrum für Wissenschaft und Umwelt (CSE)
  • Dr. Anju Goel, Senior Fellow und stellvertretende Direktorin des Energy and Resources Institute (TERI)

In den Diskussionen wurde die Bedeutung harmonisierter nationaler Standards, vorhersehbarer Durchsetzungsrahmen und einer starken institutionellen Koordinierung zur Unterstützung der Städte bei der Konzeption und Umsetzung von Umweltzonen hervorgehoben.

Ein zentrales Ergebnis war die Notwendigkeit robuster Datensysteme und transparenter Compliance-Mechanismen, um eine genaue Emissionsüberwachung und Leistungsbewertung zu ermöglichen.

Die Teilnehmer unterstrichen zudem die Bedeutung eines nachhaltigen Bürgerengagements und stellten fest, dass das öffentliche Bewusstsein und Verhaltensänderungen für den langfristigen Erfolg der Umweltzonen von zentraler Bedeutung sein werden.

Delhis Weg zu saubererem Himmel

Im Anschluss daran verlagerte sich der Dialog auf die dringenden Herausforderungen der Luftverschmutzung in Delhi. Dr. Virinder Sharma, Herr Abhishek Kumar, Frau Anumita Roychowdhury und Frau Anupama Saha, stellvertretende Geschäftsführerin des Delhi Integrated Multi-Modal Transit System (DIMTS), gaben Einblicke in ihre Arbeit.

Die Redner betonten die Notwendigkeit einer integrierten Planung, um den sauberen öffentlicher Personennahverkehr zu stärken und die Abhängigkeit von privaten Fahrzeugen zu verringern. Die Beteiligten nannten sauberere Busflotten, eine verbesserte Anbindung auf der letzten Meile sowie ein technologiegestütztes Verkehrs- und Emissionsmanagement als wesentliche Schritte zum Schutz der öffentlichen Gesundheit.

Es herrschte weitgehende Einigkeit darüber, dass Umweltzonen, wenn sie in umfassendere Mobilität und Gesundheitsstrategien eingebettet sind, ein transformativer Mechanismus zur Umgestaltung des städtischen Umfelds von Delhi sein können.

Lehren von Indiens Mobilitätsexperten

Die Diskussionen wurden mit einem praxisorientierten Austausch fortgesetzt, an dem Folgendes beteiligt war:

  • Frau Anumita Roychowdhury
  • Dr. Anju Goel
  • Herr Gokul TG, stellvertretender Generaldirektor (Städtischer Verkehr), Kochi U-Bahn Schienenverkehr Limited (KMRL)
  • Frau Devi Shree, Assistenzingenieurin, Stadtverwaltung Kochi
  • Herr Biju Isac, Regionaler Verkehrsbeauftragter (Vollzugsbehörde), Kraftfahrzeugamt, Kerala
  • Herr Navneet Chaudhary, Dy CGM (Verkehr), Delhi Transport Corporation (DTC)
  • Herr Parin Visariya, Programmmanager – Inklusive Kompaktstädte, Institut für Verkehrs- und Entwicklungspolitik (ITDP)
  • Frau Kanika Gounder, Senior Program Associate, Elektromobilität, World Resources Institute (WRI)
  • Dr. Arpan Patra, Programmmitarbeiter – Saubere Luft und nachhaltige Mobilität, Rat für Energie, Umwelt und Wasser (CEEW)
  • Herr Vaibhav Kush, Forscher, Internationaler Rat für Sauberen Transport (ICCT)

Diese Akteure tauschten sich über praktische Erfahrungen aus Pilotprojekten aus und boten Einblicke in Durchsetzungstechnologien, Beschilderungs- und Kommunikationsstrategien sowie die behördenübergreifende Koordination.

Ein zentrales Ergebnis war der Konsens, dass eine erfolgreiche Umsetzung von Umweltzonen eine klare administrative Zuständigkeit, eine abteilungsübergreifende Abstimmung und eine kontextspezifische Planung erfordert, die auf glaubwürdigen Emissionsdaten basiert.

UITP India präsentierte eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus ihrem Forschungsprojekt über Fördermechanismen für die Entwicklung emissionsarmer Zonen in Indien mit Schwerpunkt auf ihrer Arbeit in den drei Fallstudienstädten Kochi, Mysuru und Bengaluru.

Der Workshop schloss mit einem gemeinsamen offenen Austausch, bei dem die Teilnehmer wichtige Hindernisse wie Finanzierungs- und Kapazitätslücken identifizierten und Prioritäten für die Ausweitung von Umweltzonen in indischen Städten skizzierten. Damit bekräftigten sie deren Bedeutung als Weg zu saubererer Luft und einer gesünderen, widerstandsfähigeren städtischen Zukunft.

Die vollständigen Erkenntnisse finden Sie in unserem Bericht.