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Da rund 30 % der EU Bevölkerung in Grenzregionen leben, bieten lokale grenzüberschreitende öffentlicher Personennahverkehr wichtige nachhaltige Mobilität und erleichtern grenzüberschreitende Aktivitäten, die für die sozioökonomische Entwicklung der Grenzregionen von zentraler Bedeutung sind.

Am 2. Februar veranstalteten die UITP und die Generaldirektion Stadt- und Regionalpolitik (GD REGIO) der Europäischen Kommission ein gemeinsames digitales Event zum aktuellen Stand der grenzüberschreitenden öffentlicher Personennahverkehr .

Ziel war es, Hindernisse, Herausforderungen sowie Finanzierungsmöglichkeiten für die Erbringung von ÖV-Dienstleistungen lokaler grenzüberschreitender öffentlicher Personennahverkehr Verkehrsdienstleistungen zu erörtern.

Die Generaldirektion REGIO präsentierte ihre jüngste Studie, die eine Bestandsaufnahme der grenzüberschreitenden öffentlicher Personennahverkehr Verkehrsdienstleistungen bietet und die Hindernisse für die Erbringung von ÖV-Dienstleistungen grenzüberschreitender öffentlicher Personennahverkehr von rechtlichen und administrativen Beschränkungen bis hin zu technischen Problemen aufzeigt.

Die Studie umfasst außerdem 31 Fallstudien zu ausgewählten grenzüberschreitenden öffentlicher Personennahverkehr Verkehrsdiensten sowie einen Werkzeugkasten mit Lösungsansätzen zur Überwindung der genannten Hindernisse. Eine interaktive Karte bietet zudem einen Überblick über den bestehenden grenzüberschreitenden öffentlicher Personennahverkehr.

In der anschließenden Podiumsdiskussion hatten Betreiber und Akteure des öffentlicher Personennahverkehr die Gelegenheit, das Hauptthema eingehender zu beleuchten und ihre Erfahrungen mit dem lokalen grenzüberschreitenden öffentlicher Personennahverkehr Nahverkehr vorzustellen. Zahlreiche Projekte zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Mobilität auf lokaler Ebene befinden sich derzeit in der Entwicklung. Allerdings wurden deutliche Hindernisse sowie mangelnde Koordination und fehlender politischer Wille als zentrale Herausforderungen für die Erreichung einiger der angestrebten Ziele identifiziert.

„Der Ausbau des grenzüberschreitenden öffentlicher Personennahverkehr ist von großem Vorteil für die Entwicklung von Grenzregionen, die ihren Bürgern nachhaltige Mobilität bieten. Jeder muss zur Arbeit, zur Schule oder in die Freizeit gelangen – am besten gelingt dies mit umweltfreundlichen, kollektiven Transport. Langfristig werden diese Regionen dadurch auch attraktiver zum Leben und Arbeiten.“
Minna Soininen
Vorsitzender des UITP EU Ausschuss

Gemeinsame Zusammenarbeit mit der GD REGIO

Die GD REGIO hat ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit bei Maßnahmen zur Förderung des grenzüberschreitenden öffentlicher Personennahverkehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die lokale grenzüberschreitende Nähe gelegt. Es geht nicht nur um Fern- oder transnationale Verbindungen.

Die Europäische Kommission stellt eine breite Palette finanzieller und nichtfinanzieller Instrumente zur Verfügung, um grenzüberschreitende öffentlicher Personennahverkehr von der Idee bis zur Umsetzung zu begleiten. Weitere Informationen finden Sie im Netzwerk der Grenzkontaktstellen .

Im Anschluss an die Veranstaltung plant die UITP , die Zusammenarbeit mit der GD REGIO in Fragen des grenzüberschreitenden Transport fortzusetzen und die an einer Beteiligung interessierten Betreiber und Behörden des öffentlicher Personennahverkehr zu unterstützen.

Kontakt

Artur PERCHEL

Deputy Director Europe | Lead EU Funds & Financing
Europe
Belgium
UITP Team